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Zwischen Wahnsinn und Erwartung – wie viel anders ist normal?

1000 Fragen an mich selbst #2

Die Blogparade von Pinkepank “1000 Fragen an mich selbst” – Teil 2. Here we go:

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
Ja und nein. Ich denke, dass andere denken können, was sie wollen. Gleichzeitig vergleiche ich mich und versuche anderer Leute Erwartungen gerecht zu werden. Ich stelle mir diese Frage ziemlich häufig, ich denke, sie ist vielleicht sogar einen ganz eigenen Blogbeitrag wert. Ich würde soweit gehen zu sagen, dass es immer ein Bisschen wichtig sein muss, was andere (von mir) denken, damit Beziehung und Gesellschaft funktioniert…
22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?
Den Moment zwischen Nacht und Morgen, wenn alles irgendwie feucht und kalt und hell und dunkel gleichzeitig ist. Am Liebsten nach einer durchwachten Nacht oder gern auch mit dem Filou, wenn er beschließt, um vier nicht mehr schlafen zu müssen – einmal tief durchatmen und den neuen Tag willkommen heißen, wenn der gefühlte Rest der Welt noch schläft.
23. Kannst du gut kochen?
Ja, wenn gut kochen heißt, dass es allen schmeckt. Nein, wenn es um ausgewogene Ernährung geht, die auf Geschmacksverstärker und Fertigprodukte verzichten muss. Nach Rezept kochen geht gar nicht, ich vergesse die Hälfte der Zutaten bin ungeduldig und nicht aufmerksam beim Lesen. Durch die Küche stürzen und aus Allem was da ist improvisieren klappt 4 von 5 Mal hervorragend 😉
24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
Frühling. Ewiger Aufbruch, ewiger Optimismus. Immer am Anfang.
25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?
“Übehaupt nichts” – ist schon eine Weile her, aber zur Zeit habe ich ehrlich oft das Gefühl, schlafen zu gehen ohne ehrlich Energie genutzt zu haben – als ob ich alle Energie in Lethargie verwandelt hätte.
26. Warst du ein glückliches Kind?
Kommt ziemlich auf die Perspektive an. Ich hab viele schöne Sachen erlebt, aber auch einige, die ich meinem Sohn lieber ersparen möchte – ich glaube, ich hatte eine recht nachdenkliche Kindheit.
27. Kaufst du oft Blumen?
Sehr selten, aber wenn, dann freue ich mich sehr darüber.
28. Welchen Traum hast du?
Ich träume davon, einmal ein eigenes, großes, soziales Projekt zu starten. Ein Projekt, dass sich weniger in der Bürokratie verliert und an dem sich Menschen beteiligen können, ohne sehr viel Zeit und Geld in langwierige Ausbildungen investieren zu müssen.
29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
Neun. Jede hat ihre eigene Geschichte.
30. Welches Laster hast du?
Ich rauche – ich trinke Kaffee – ich bin viel zu oft hobbypsychologisch aktiv – ich trinke auf Zusammenkünften mit Freunden zu gern das berühmte Glas zu viel –
da will ich lieber nicht weiter drauf eingehen.
31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Der kleine Prinz – von Antoine de Saint Exupéry, zum Millionsten Mal. Das ist mein absolutes Lieblingsbuch.
32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?
Ich habe meine Haare ab der Schwangerschaft mit dem Filou einfach wachsen lassen, weil ich sie vorher immer und immer wieder abgeschnitten habe und mir beweisen wollte, dass ich sie auch wachsen lassen kann. Inzwischen habe ich einen leichten Rot-Ton hineingefärbt, weil ich das Bunte vermisst habe.
33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Defintiv Ja.
34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?
Einhundertundfünfunfünzig Euro und fünfunfünfzig Cent.
35. In welchen Laden gehst du gern?
In den Buchladen einer Kleinstadt, in der ich häufig bin.
36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Eine Sprite oder einen Cuba Libre.
37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?
Leider nicht. Ich bin die, die zu früh geht oder zu lang bleibt, egal in welchem Kontext.
38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?
Ich wäre wohl Autor.
39. Willst du immer gewinnen?
Kommt stark drauf an, mit wem ich spiele.
40. Gehst du in die Kirche?
Nein.

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Thema von Anders Norén