Blogparaden

1000 Fragen an mich selbst – Blogparade

Selbstfindung, Reflexion und ein bisschen Selbstdarstellung – Danke für die tolle Idee! Ebenfalls auf dem Blog 2kindchaos, auf dem ich schon für einen anderen Post Inspiration gefunden habe, habe ich diese tolle Blogparade gefunden an der ich teilnehmen möchte.

Und zwar stellen sich einige Blogger ab jetzt jede Woche 20 Fragen an sich selbst – beantworten so viele wie sie möchten und können das ganze dann bei Pinkepank auch noch miteinander verlinken.

Ohne viel drumherum Gerede – hier sind sie, meine ersten 20 Antworten!

1000 Fragen an dich selbst – #1

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?
    Vielleicht hab ich nun ein erstes Mal vergessen, aber das erste was mir einfiel war das Highfieldfestival 2017. Beim Konzert von the Offspring habe ich mich das erste Mal getraut, beim Crowdsurfing mitzumachen – das heißt: Räuberleiter, über die Schultern auf die Hände der Massen und einmal über das ganze Publikum des ersten Wellenbrechers tragen lassen. Das war aufregend! Und dann nochmal, nochmal….
  2. Mit wem verstehst du dich am besten?
    Ich denke am aller besten verstehe ich mich mit einer Freundin, die ich in Hamburg gelassen habe. Wir telefonieren sehr, sehr viel und auf jedes Treffen freue ich mich schon Wochen im Voraus – ich habe sie vor nun mehr vier Jahren in einer Klinik kennengelernt, wir haben seitdem sehr viel erlebt und können auch ohne Worte miteinander reden. Liest du mit? Du weißt, wenn ich jemals heirate, dann wohl dich.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? 
    Abgesehen vom Filou? Natürlich ist der Haushalt ein Zeitfresser, Pflichten des Alltags. Aber ich stecke freiwillig sehr viel Zeit in Kreatives. Ob das jetzt das Dekorieren meiner Wohnung ist, ich ein Bild male oder fotografiere, ob ich an meinen Büchern schreibe oder an diesem Blog – ich nutze meine freie Zeit gern genau dafür. Und dann auch viel 😉
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? 
    Meine Mama und ich haben mal eine Stunde lang über den Witz mit den zwei Kühen gelacht. Stehen zwei Kühe auf der Weide. Sagt die eine “Muh!”, und die andere darauf “Eh, das wollte ich grad sagen! Über keinen Witz habe ich jemals so gelacht. Obwohl, doch. Kennt ihr den? Stehen drei Kühe auf der Weide. Sagt die eine “Muh.” Sagt die Zweite “Muh!” und die Dritte: “Muh-Muh!” Da erschießt die Erste die Dritte und die Zweite ruft völlig entsetzt: “Oh mein Gott, warum hast du das getan?” Die Erste zuckt mit den Schultern und antwortet: “Sie wusste zu viel.”
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
    Manchmal. Es gab eine Zeit, die ist noch gar nicht lange her, da hatte ich das Gefühl ich kann gar nicht mehr weinen. Inzwischen habe ich mich von dem Schreck erholt und genieße es eigentlich, wenn ich meine Trauer auch mal zeigen kann. Natürlich gibt es Umgebungen, in denen ich lieber nicht so gern weinen möchte, weil eine Zurecht- oder Zurückweisung in einem so verletzlichen Moment verunsichert und weh tut. Aber eigentlich bin ich der Meinung, Weinen ist etwas Wertvolles mit Berechtigung, das dürfen die anderen dann auch ruhig sehen.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? 
    Manchmal nur aus einem Joghurt oder Cornflakes, manchmal ein großes mit Bacon, Ei und Brötchen. Das kann sehr verschieden sein 😀
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
    Meinem Freund, als er vor zehn Minuten zur Schule ging.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? 
    Oh, in viel zu Vielen. Ich hasse es, wenn jemand neben mir Erdnussflips isst – so wie sie könnte ich bei dem Geräusch des Krrschtskrnks an die Decke gehen. Neulich erst haben mein Freund und mein Stiefvater sich einen verheißungsvollen Blick zugeworfen, als wir ein Gespräch über Gründe zu streiten geführt haben. Ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen: “Wir haben keine Eier mehr” kann genau so zu einer Lebenskrise führen wie “Saure Sahne, nicht Schlagsahne!” Je älter ich werde, desto weniger Unterschiede finde ich. Aber schön ist: Je älter ich werde, desto weniger stört mich das auch.
  9. Was machst du morgens als erstes? 
    Musik an!
  10. Kannst du gut vorlesen? 
    Ich liebe vorlesen, verschiedene Stimmen nachahmen, den ganzen Körper benutzen, Geschichten neu erfinden und gemeinsam mit Zuhörern weiterspinnen. Mein Liebster und ich wollten uns schon häufiger Mal gegenseitig Bücher vorlesen – es endet meistens damit dass er am Ende des Kapitels sagt: “Liest du das nächste auch noch?”
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? 
    So weit ich mich erinnern kann gar nicht, aber meinem Vater zu liebe habe ich so getan bis ich acht Jahre alt war.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen?
    Jetzt spontan fällt mir nichts ein. Mit etwas grübeln eine Menge Künstlerbedarf, aber im Moment bin ich sehr zufrieden mit dem, was ich habe.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
    Ich wäre gern viel geduldiger. Ich will immer am Liebsten alles sofort – das kann meinem Umfeld (und auch mir selbst) gehörig auf die Nerven gehen. Ich habe ja gehört, das kann man lernen: ABER WIE LANG SOLL DAS DENN DAUERN?
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
    Ich habe keinen Fernsehanschluss. Aber ich habe eine Serien top 3: Doctor Who, Supernatural und Sherlock. Zeitfresser, ich weiß ja, aber ich liebe so Fantasy-Mystery-Quatsch. Und Sherlock passt da zwar nicht rein – aber der macht einfach Spaß.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
    Wenn das zählt – ich war im Oktober 2016 in einem Westernpark hier in der Nähe. Ich glaube im Heidepark war ich davor das letzte Mal vor vier, fünf Jahren – möchte aber unbedingt bald mal wieder hin.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden?
    Ach. Früher dachte ich immer 60 reicht aus. Aber seit mein Filou da ist am Liebsten mindestens 97 Jahre alt und zwar hoffentlich immer noch mit einer gesunden Portion Humor.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
    Verrückte Frage. Ich war mit 15 mal bei den Tagen ethischer Orientierung in Salem. Da gabs viel zu erleben, viele Workshops und viele neue Leute. Das war fantastisch und ich würde das gern wiederholen – aber ich fürchte in der Form wird mir das nie mehr möglich sein, deshalb mischt sich da gern mal etwas Wehmut ein.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?
    Süß und bitter und nach Verzweiflung. Ich genieße ja die Extreme – ein Bisschen schwelge ich immer in dem Gefühl, höre tagelang so richtig schön vor Herzschmerztriefende Musik – aber dann muss auch wieder gut sein. Ich mach dann schnell alle Schotten dicht und lenke mich auf Teufel komm raus ab, denn vor Allem ist Liebeskummer sehr schmerzhaft – und wem tut schon gern lang etwas weh?
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen?
    Ja und Nein. Mein ganzer Name ist ein Doppelname mit Bindestrich, der mich schon stört. Aber ich habe eine Abkürzung gefunden mit der ich wirklich zufrieden bin, mit der mich auch die meisten ansprechen – ich kann also damit leben. Und meinen Nachnamen würde ich nur sehr ungern abgeben.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? 
    Ach, in jeder! Zweifel sind fiese kleine Monster die sich an jede meiner Entscheidungen heften. Zuletzt gestern Nacht, als ich dem Filou einen Joghurt mit ordentlich Zucker gab, als er aufwachte – Süßkram? Nachts? Die armen Zähne, der arme Bauch und die Gewohnheiten…
    Aber meistens schüttele ich die Zweifel auch alsbald ab. Sie nutzen ja nichts.

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