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Zwischen Wahnsinn und Erwartung – wie viel anders ist normal?

Journaling – Angestoßen von restandresilience.com

Tässchentee auf Twitter hat da was veröffentlicht, nennt sich Journaling, was richtig gut zu dem passt, was ich gern tu. Also mach ich mit.

Den ursprünglichen Blogbeitrag mit Vermerk zum Heftchen “December Journaling” – innehalten, auftanken, neu ausrichten von Paul Henkel ” findet ihr hier,

Ich gebe soeben gerade mal die Aufgabe wieder, bevor ich mich hineinstürze:

Welche Gedanken verbindest du mit dem Wort Advent? Schreibe eine Assoziationskette, indem du auf eine leere Seite zunächst das Wort Advent schreibst und dann darunter in jede Zeile intuitiv das nächste Wort, das dir zu diesem Begriff einfällt. Schreibe so lange, bis dir keine Wörter mehr spontan einfallen. Schaue dir dann an, ob dir Muster oder Tendenzen in deinen Wörtern auffallen, und reflektiere in einem Absatz über deine Beobachtungen.“

Zuerst also meine Assoziationskette:

Advent

Allein sein

Familie

Ruhe

Neugierde

Herzlichkeit

Trauerarbeit

Verständnis

Zuversicht

Abschied

Neuanfang

Kerzen

Gedanken

Dank

Unterstützung

Und meine Gedanken dazu:

Dieser Jahresabend ist sehr aufregend, aufwühlend für mich. Es passiert viel auf einmal und von der eigentlichen Advents- und Weihnachtsstimmung kommt bei mir im Moment noch nicht so viel an, obwohl ich ein großer Fan von weihnachtlichem Kerzenlicht mit Plätzchenduft bin. Dadurch, dass ich seit gestern nicht mal mehr den Filou bei mir habe und meine Familie überall verstreut den Advent für sich selbst verbringt, bin ich gerade eher einsam und konnte das nicht mal für diese kurze Assoziationsübung ausblenden – was mich ein wenig traurig stimmt. Auch holen mich zu den Feiertagen wie eh und je ein paar düstere Erinnerungen ein – kommt doch am 05.12 der Geburtstag eines verstorbenen Menschen auf mich zu.

Gleichzeitig bin ich sehr gespannt – ich weiß, dass dieser Tag auch die letzte Woche vor einem neuen Lebensabschnitt einläutet, der viel verspricht! Und schon der nächste Advent soll schließlich in der neuen Wohnung in der alten Heimat stattfinden, was wirklich gute Gefühle auslöst.

Ich freue mich darauf, dass dieser Advent hier der einzige bleiben soll, der weh tut und dass ich in den nächsten Wochen umso näher bei meinen Liebsten sein soll – und glücklich stimmt mich auch, dass der Filou gerade jetzt bei seiner Oma, bei seinem Opa eine schöne Zeit erleben darf, bevor er schließlich all den Veränderungen ausgesetzt ist.

Die bunte Kette von Worten fängt das Durcheinander in mir drin wirklich gut ein – und die Übung ist ein schöner Anstoß, all diesen Gefühlen den nötigen Raum zu geben, an Tagen, die eigentlich nicht so viel Platz dafür lassen.

Ich danke für die Idee und den Anstoß und bin gespannt auf die Ketten und die Denke derer, die das hier sonst noch ausprobieren wollen!!

Mit Liebe und Lächeln

Kaddi

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