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Zwischen Wahnsinn und Erwartung – wie viel anders ist normal?

Kryptisches Lifeupdate und Dinge, die gleichzeitig passieren

Da wurde es plötzlich sehr still um uns herum!

Ich (Kaddi) habe die Zusage für den Job bekommen. Ich sollte gestern anfangen, aber natürlich wurde der Filou pünktlich zu den neuen Plänen anständig krank und auch sonst ging erst Mal alles schief, sodass ich den Start etwas verschieben musste.

Prioritäten und Pläne verschieben sich schon wieder: Ein Bisschen fühle ich mich wie die Lebendversion vom “verrückten Labyrinth”! Immer wenn ich mir kurz sicher bin, was ich wie erreichen möchte, verschiebt jemand Türen und Wände und ich muss neue Wege finden.

Ich stehe also am Strand und sehe die größer werdenden Wellen auf mich zu schwappen und versuche schnell, mir ein Boot zu bauen, dass mich trägt.

Aus Gründen, die ich hier dann doch nicht ausführen möchte, bin ich jetzt allein, soll heißen, der Superheld sitzt nicht mehr in meinem Boot.

Ich muss und werde nun also einen nicht so ganz Teilzeitjob allein mit dem Kleinkind und ohne Auto wuppen: Volle Breitseite!

Was das bedeutet, war mir vorher schon klar. Nicht so klar, wie ich mir gewünscht hätte.

Keine fünf Minuten Balkonpause, wenn dem Kind nicht danach ist. Alleine das Getränk holen, wenn der Filou nachts weint. Beim Duschen gehen zu jeder Tages- und Nachtzeit Risiko laufen, dass der Filou nach mir ruft.

Einkaufen gehen in Läden, die nah dran sind. Nach Hause bringen während der Filou auf dem Arm sitzen möchte. Wut und alle anderen Gefühle tief in den Bauch atmen und dabei hoffen, dass ich später Zeit finde, mich damit auseinanderzusetzen.

Nicht verrückt werden.

Es wurde still um mich herum und es wird noch etwas stiller werden. Auf dem Blog verarbeite ich, durchdenke ich, rege ich an: Aber Druck darf er nicht machen.

Wir schreiben, wenn uns danach ist und ich freue mich, wenn ihr mal rein lest, Feedback gebt und Mut macht.

Mit Liebe

Kaddi

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