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Zwischen Wahnsinn und Erwartung – wie viel anders ist normal?

Schach der Gefühle

Weiß beginnt, schwarz gewinnt. So, oder?

Du kannst in Deckung gehen, offensiv sein. Du kannst Taktik ausprobieren, 5 Züge und schachmatt. Du kannst versuchen, jeden Gedanken deines Gegenübers zu erraten, fünf Schritte vorwärts planen.

Das Spiel kann viele Stunden dauern. Du kannst pausieren, später mit geklärtem Blick nocheinmal drüber sehen, darüber nachdenken, ob du alles gegeben hast, alles kalkuliert hast.

Du wirst niemals von Anfang an wissen, wie das Spiel ausgeht. Hast du gewonnen? Hast du verloren?

Vielleicht liegt dein König auf dem Brett und du hast etwas über dich gelernt. Über dein Denken. Vielleicht hast du das Spiel gewonnen, aber es gibt dir nicht das befriedigende Ergebnis eines guten Spiels.

Ich gehe gern aufs Ganze.

Endorphinrausch. Herzblatt auf das Brett legen, die Regeln umstellen, alles neu mischen. Den Rahmen sprengen, mich fühlen. Exessiv sein.

Und die Brücken niederbrennen, sobald ich die Insel der Euphorie erreicht habe, um mich zu erholen von all dem Einsatz.

Was also jetzt?

Verbundenheit. Vertrauen. Gemeinsame Pläne, Zuversicht.

Sicherer Hafen vielleicht sogar? Meine Wege. Meine Liebe. Ich.

Lieben, das ist ein Bisschen wie Schach. Nur viel irrationaler.

Mit Liebe und Lächeln

Kaddi

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Thema von Anders Norén